VERBAND DER SPORTBOOT- UND SCHIFFBAU-SACHVERSTÄNDIGEN

23.07.2018

VBS-Fortbildungsprogramm im Herbst 2018 - Themenvielfalt in Hamburg und Bochum

Hausboot oder schwimmendes Haus? - eine Frage, die aktuell in der Branche für viel Gesprächsstoff sorgt, selbst Experten grübeln lässt und auch Bootssachverständige beschäftigt. Das erste VBS-Herbstseminar widmet sich am 17.10.2018 eben genau dieser Thematik und legt den Schwerpunkt auf die Technik und Bewertung der Objekte.

 

Seit Hausboote und Floating Houses sich einer gestiegenen Nachfrage erfreuen, stellen sich Fragen, die es vorher nicht gab. Es wird viel und vor allem kontrovers diskutiert, wo genau der Unterschied zwischen Hausbooten und Floating Houses liegt. Ein Hausboot verfügt über einen Motor, damit ist man flexibel und kann sich stets fortbewegen. Ein schwimmendes Haus hingegen besitzt keinen Motor und ist somit ortsabhängig. Ist das aber schon alles, ist die Antwort tatsächlich so einfach? Nein, denn es kommen ebenso die folgenden Aspekte zum Tragen: Besonderheiten bei Bauweise und Technik hinsichtlich des Schwimmkörpers, Isolierung, eingesetzte Materialien und Ausrüstung (Heizung, Klima, Elektrik etc.) und daraus resultierende Schwachstellen bzw. kritische Punkte bei der Wertermittlung. Weitere Punkte sind die erforderliche Wartung und Eigenheiten im Fall von Reparaturmaßnahmen für Schwimmkörper und Aufbau. Im Rahmen des Seminars sollen diese Aspekte gemeinsam mit den Experten erörtert und mit den Teilnehmern in einer abschließenden Diskussionsrunde besprochen werden.

 

Unter anderem sollen auch die folgenden Fragen während des Seminars geklärt werden: Welche Unterschiede macht die Versicherung bei Hausbooten und schwimmenden Häusern? Dies kann hinsichtlich (Bau-)Vorschriften bei einer Begutachtung wichtig sein. Welche Unterschiede gibt es für die Zulassungen von Hausbooten und schwimmenden Häusern? Wie ist die Preis und Wertentwicklung von schwimmenden Häusern im Gegensatz zu Immobilien an Land bzw. Hausbooten? Und welche anderen Rahmenbedingungen müssen für Hausboote und schwimmende Häuser hinsichtlich einer Bewertung beachtet werden.

 

Die fachkompetenten Referenten beleuchten sowohl die rechtlichen als auch technischen Aspekte von Hausbooten, sowohl mit Zulassung als Sportboot als auch von schwimmenden Häusern. Die Teilnehmer erwartet ein vielfältiges Vortragsprogramm, das sich wie folgt zusammensetzt:

 

VBS-Tagesseminar am 17.10.2018 in Hamburg

 

Themen:

-       Schadenabwicklung im Bereich Floating House/Hausboot

-       Risikomanagement für das Floating House/Hausboot

Referent: Joachim Nowak, PANTAENIUS Versicherungsmakler GmbH,

    www.pantaenius.eu/de/produkte/floatinghome.html

 

-       Rechtlicher Unterschied Hausboot und Floating House

-       Wesentliche Unterschiede in der Bauweise von Sportbooten, Hausbooten und Floating Houses

-       Wesentlicher Unterschied in der Bewertung von Hausbooten und Floating Houses

Referent: Falk Morgenstern, Marina Kröslin GmbH, www.baltic-sea-resort.com

 

-       CE-Konformität bei Hausbooten, Einfluss auf die Konstruktion

-       Grundlagen, insbesondere für Hausboote

-       Einfluss Stabilität (Freibord, Verglasung)

-       Festigkeit von Mehrrumpf-Konstruktionen

Referent: Udo A. Hafner,  iYacht GmbH, www.i-yacht.de


-       Vorteile der Finite-Elemente-Analyse zur Betrachtung der Festigkeit bei Hausbooten anhand eines Beispiels
Referent: Jörg Albrecht, Techno Consult
, www.solarship.de

Tagungsort:

Pantaenius GmbH, Grosser Grasbrook 10, 20457 Hamburg, www.pantaenius.de

Das zweite Herbstseminar, das am 07.11.2018 in Bochum stattfinden wird, greift zwei sehr unterschiedliche, aber stets aktuelle Themen auf, die gerade im Rahmen einer Kaufberatung, aber auch für ein Schadengutachten von großer Bedeutung sind. Das Seminar richtet sich an Sachverständige und technisch versierte, die nicht im Bootsbereich tätig sind. Die Teilnehmer erwartet ein Vortragsprogramm, das unterschiedliche Bereiche der Sachverständigentätigkeit abdeckt.

 

Folgende Themen werden anlässlich des Seminars behandelt:

 

VBS-Tagesseminar am 07.11.2018 in Bochum

 

Themen:

Schadenerkennung an Rigg, Segeln, stehendes und laufendes Gut

-       Hauptbeanspruchte Bereiche

-       Auswirkungen wenn-was- wann-warum-passiert

-       Thermographische Darstellungen

-       Erkennung von Schadenbildern, was ist ein „go und no go“ bei der Bewertung

-       Haltedauer / Halbwertzeiten

-       Delaminierung von Segeln

-       Was kann wann und wie instandgesetzt, repariert, erneuert werden

-       Themenanschnitt „Carbon“

-       Anschauungsmodelle

Referenten: Manuel Grunke, Hansen & Ricken / Beilken Sails, Frank Fahning, Liermann Nautic (www.hansen-ricken.de und www.liermann-nautic.de

 

Gasanlagen auf Booten und Yachten

-       „go und no go“ bei der Auswahl / Installation / Besichtigung

-       Praxiserfahrungen der Teilnehmer

-       Praxiserfahrungen der Referenten

-       Unterschied privat / gewerblich / Charter

-       Anschauungsmodelle

Referenten: Uwe Lassen, unterstützend Frank Fahning, Liermann Nautic (www.uwelassen.com und www.liermann-nautic.de) 

 

Tagungsort:

Sachverständigen- und Ingenieurbüro Liermann GmbH & Co. KG, Bochum

www.liermann-nautic.de

 

Alle Referenten verfügen über sehr gute Kenntnisse in ihrem jeweiligen Fachgebiet und sind bekannte Ansprechpartner aus der Branche. Der detaillierte Programmablauf und Informationen zu den Teilnahmegebühren können über die Geschäftsstelle in Köln abgefordert werden.